Wissenschaft im Dialog

Die Forschung bringt heutzutage viele Innovationen hervor, die uns das Leben erleichtern und spielt somit für uns alle eine wichtige Rolle. Viele haben jedoch keine genaue Vorstellung davon, wie Forschung tatsächlich funktioniert. Einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen – diesen Wunsch erfüllt die Initiative „Wissenschaft im Dialog“, die jedes Jahr zu Gast in einer anderen Stadt ist. So haben im Wissenschaftssommer 2010 40.000 Menschen die Gelegenheit ergriffen, in Magdeburg unter passend zum Motto „Die Zukunft der Energie“ mehr über dieses aktuelle Thema zu erfahren.

Gemeinnützige Organisation mit dem Fokus Dialog zwischen Gesellschaft und Wissenschaft

Bei der Initiative handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die seit deren Gründung im Jahre 1999 diverse Veranstaltungen, Ausstellungen oder Wettbewerbe veranstaltet. Ziel der Wissenschaftsorganisationen, die das Projekt ins Leben gerufen haben, ist es, den Dialog zwischen Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern und zu stärken.  „Wissenschaft zum Anfassen“ – damit sollen auch kontroverse Themen der Forschung den Leuten näher gebracht werden. Und dieses Motto war auch beim Wissenschaftsfestival in Magdeburg, das vom 5. bis zum 11. Juni 2010 stattfand, Programm. Geisteswissenschaftler, Mediziner, Ingenieure und Naturwissenschaftler kamen allesamt zusammen, um sich über ihre Erkenntnisse auszutauschen. Als besonders interessant galt der Wissenschaftssommer auch für Hochschulen, da sich auch viele Nachwuchswissenschaftler einfanden, um am Festival teil zu nehmen. Doch natürlich nutzten auch die Forschungsinstitute die Gelegenheit, sich zu präsentieren und das Gespräch mit den Besuchern zu suchen.

Der WiD setzt auf den Nachwuchs

Besonders Lehrer mit ihren Schulklassen nahmen das Angebot, Ingenieure über ihre Arbeit reden zu hören, gerne in Anspruch. Es kamen rege Diskussionen über aktuelle Fragen der Forschung zu Stande. Die Veranstaltung war also alles in allem ein großer Erfolg, der die Mitglieder von WiD darin bestärkt hat, weiter zu machen und weiterhin neue Impulse besonders für jüngere Generationen, zu setzen. Junge Menschen in den Bann der Forschung ziehen, dieses Ziel soll weiterhin konsequent verfolgt werden.

Wissenschaft für den Mittelstand in Deutschland

Bildquelle: Konstantin Gastmann_pixelio.de

Bildquelle: Konstantin Gastmann_pixelio.de

Die großen Konzerne unterhalten aufwendige Abteilungen für den Bereich Forschung und Entwicklung, teilweise mitfinanziert durch staatliche Mittel. Was aber kann der Mittelstand tun, um in dieser Hinsicht langfristig international wettbewerbsfähig zu bleiben? Er kann sich zum Beispiel der neuesten Erkenntnisse bedienen, die an den Hochschulen des Landes laufend gewonnen werden. Dabei kommt es darauf an, ohne zeitaufwendige Suche den richtigen Partner zu finden und den Wissenstransfer möglichst reibungslos zu gestalten.

 

Bayern in Vorteil

Wer den Unternehmensstandort in Bayern hat, kann sich glücklich schätzen, im Staatsministerium auf offene Ohren zu schnelle Hilfe zu stoßen. Im Zentralregister der übergeordneten Behörde ist alles Wissenswerte zum Thema erfasst, hier können zukunftsweisende Kontakte schnell geknüpft werden, wenn man sich nicht selbst darum kümmern möchte. Es wäre doch dumm, wenn ein Unternehmer in Freising ein Problem bewältigen müsste, dessen Lösung ein findiger Kopf in Augsburg just gefunden hätte, ohne dass der eine vom anderen weiß. Beim Wissenstransfer kommt es auf kurze Wege an, bevor eine innovative Technologie anderweitig vermarktet werden kann. Auch Unternehmensberatungen in Bayern (z. B. die Unternehmensberatung QUANT Consulting) unterstützen im Technologietransfer. Wenn Wissenschaft und Mittelstand Hand in Hand arbeiten können, ist das ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung des Landes. In Kreisen der Wissenschaft kann praxisbezogener gearbeitet werden, als das oft auch heute noch der Fall ist, tatkräftige Unternehmer im deutschen Mittelstand bräuchten keine Zeit mehr mit zeitraubender Suche zu vergeuden.